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Ernährung

Omega-3: Das unterschätzte Wundermittel gegen Entzündungen

Warum die meisten Menschen zu wenig Omega-3 haben – und was dagegen hilft

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Saranya Lübbert

Zertifizierte Ernährungsberaterin

12. April 2025 9 Min. Lesezeit

Chronische Entzündungen sind die stille Wurzel vieler Zivilisationskrankheiten. Omega-3-Fettsäuren sind einer der wirksamsten natürlichen Entzündungshemmer – doch die meisten Menschen haben viel zu wenig davon.

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren sind essentielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Die wichtigsten sind EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) aus marinen Quellen sowie ALA (Alpha-Linolensäure) aus pflanzlichen Quellen.

DHA ist der wichtigste Baustein des Gehirns und der Netzhaut. EPA wirkt stark entzündungshemmend. Beide sind unverzichtbar für Herzgesundheit, Gehirnfunktion, Stimmung und – ja – auch für schöne Haut.

Das Omega-6/Omega-3-Verhältnis: Die unterschätzte Gefahr

Unsere Vorfahren hatten ein Omega-6/Omega-3-Verhältnis von etwa 2:1. Heute liegt es in der westlichen Ernährung bei 15:1 bis 20:1 – ein massives Ungleichgewicht. Omega-6-Fettsäuren (aus Sonnenblumenöl, Margarine, verarbeiteten Lebensmitteln) fördern Entzündungen, während Omega-3 sie hemmt.

Dieses Ungleichgewicht ist mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen, Depressionen, Arthritis, Alzheimer und sogar Krebs assoziiert.

Wie Sie Ihren Omega-3-Status verbessern

Fettreicher Fisch

Lachs, Makrele, Hering und Sardinen sind die reichsten EPA/DHA-Quellen. Zwei bis drei Portionen pro Woche sind ideal. Achten Sie auf nachhaltige Quellen (MSC-Siegel).

Algenöl für Veganer

Da Fische ihr Omega-3 aus Algen beziehen, können Veganer direkt zur Quelle gehen. Hochwertiges Algenöl liefert EPA und DHA ohne Schwermetallbelastung.

Lein- und Chiasamen

Diese pflanzlichen Quellen liefern ALA, das der Körper in begrenztem Maße in EPA und DHA umwandeln kann. Als alleinige Quelle reichen sie nicht aus, sind aber eine sinnvolle Ergänzung.

Wie messe ich meinen Omega-3-Status?

Mit einer Blutanalyse lässt sich der Omega-3-Index präzise bestimmen. Ein Wert unter 4 % gilt als Risikofaktor, über 8 % als optimal. In meiner Praxis messe ich diesen Wert standardmäßig – denn er ist einer der aussagekräftigsten Gesundheitsmarker überhaupt.

„Entzündungen sind der gemeinsame Nenner fast aller chronischen Erkrankungen. Omega-3 ist einer der mächtigsten natürlichen Entzündungshemmer, den wir kennen."

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Omega-3EntzündungenFischölHerzgesundheitGehirn
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Saranya Lübbert

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